Der Wiener Zentralfriedhof – das Zentrum dieser Friedhofsanlage

Die Kirche zum Heiligen Karl Borromäus mit seinen umliegenden Ehrengräbern
zentralkircheEr ist so groß, wie der Erste Bezirk Wiens. Er beherbergt ein Jugendstiljuwel unserer Stadt. Er war für eine Reichshauptstadt mit 4 Millionen Einwohnern gedacht und wurde als zweitgrößter Friedhof Europas kurz vor dem Allerheiligentag des Jahres 1874 eröffnet. Die Rede ist natürlich vom Wiener Zentralfriedhof mit der dem Heiligen Karl Borromäus geweihten Dr. Karl Lueger-Kirche.
Bei dieser Führung werden wir die besondere Gestaltung des Haupteinganges bei Tor 2, die Kirche und die Ehrengräber in ihrer näheren Umgebung in Augenschein nehmen. Die Konflikte um die Eröffnung des Zentralfriedhofs, die von Max Hegele gestaltete Lueger-Gedächtniskirche mit der Präsidentengruft und der Ehrenhain mit mehreren Grabanlagen von berühmten Menschen aus der Welt der Musik, der Wissenschaft, der Politik, der Dichtkunst, der Kultur, der Technik und der bildenden Kunst werden unser Thema sein. Einige kunstgeschichtliche Betrachtungen zu den Grabstätten runden das Bild ab.
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Auf verschlungenen Wegen von Tor 2 zu Tor 3

Besinnliches, Verborgenes und Kurioses
zentralopferDer Welche Gedanken mögen die Witwe des Gründers der „Presse“ wohl bewogen haben, zwei Zwerge auf dem ungewöhnlichen Grabmal ihres Mannes aufstellen zu lassen? Wie können durch Grabschmuck menschenfreundliche Gesinnung und Verdienste der Verstorbenen möglichst effektvoll und dennoch erhaben in Szene gesetzt werden?
Wie kommt es, dass der Wiener Zentralfriedhof ein Ort voll prallen Lebens ist, dass sogar der österreichweite „Tag der Artenvielfalt“ (Thema u. a. „Wildblumen und Wildbienen“) hier abgehalten wurde? Welche Bedeutung hat denn eigentlich so ein weitläufiger Friedhof für die Kommune und die Gesellschaft? Und ist es denn wirklich nötig, ein fast völlig schmuckloses Massengrab zu erhalten, das auf Ereignisse längst vergangener Zeiten hinweist? Auf welchem Grab-Mahnstein finden wir ein Schafott dargestellt? Und wer lässt sich schon einen gefürchteten Raubfisch auf seinen Grabstein meißeln???
Diese und noch viele weitere Fragen werden wir bei unserer Führung durch einen geschichtsreichen Teil des Wiener Zentralfriedhofs mit Ihnen behandeln. Der zu seiner Entstehungszeit ungeliebte Zentralfriedhof ist heute eine (österreichische) Gedenkstätte und (touristische) Sehenswürdigkeit ersten Ranges geworden. Wir werden bei dieser Führung jedoch nur am Rande zu den weltberühmten Ehrengräber gehen, sondern eher weniger bekannte Grabmäler aufsuchen, am Wege liegende Todes- und Auferstehungssymboliken an Gräbern erläutern, besondere Opfer-Gedenkstätten aufsuchen, alte Geschichte(n) wiedererstehen lassen und Kurioses zur Wienerischen „schönen Leich´“ zum Besten geben.
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Der Park der Ruhe und Kraft

Ein besonderer Ort zur inneren Einkehr
zentralruheundkraftneusymbolgrossDer Ausdruck „Feng Shui“ für harmonische und günstige energetische Landschafts- und Wohnraumgestaltung ist heute vielen Menschen ein Begriff. Weniger bekannt ist hingegen, dass es schon im europäischen Mittelalter die Lehre der Geomantie gab. Diese ganzheitliche Lehre der auf Harmonie und Ausgleich bedachten Lebensraumgestaltung war bei uns lange Zeit in Vergessenheit geraten, doch sie ist wieder entdeckt worden.
So zum Beispiel am Wiener Zentralfriedhof. Friedhofsverwaltung, Steinmetzen, Geomanten, Radiästheten und der Architekt Christof Riccabona schufen gemeinsam im Bereich des Zentralfriedhofs den Park der Ruhe und Kraft als besonderen Landschaftspark. Besucherinnen und Besucher sollen in mehreren unterschiedlich gestalteten Landschaftsbereichen angeregt werden zum Loslassen (nicht nur der Alltagssorgen), zum Mutfassen und zum Hineinspüren in sich selber. Es ist ein energetisch ausgleichender Kraftplatz, an dem innere Blockaden gelockert werden können und die Natur auf besondere Weise erlebt werden kann.
Kathedrale, Steinkreis, Wasserplatz und weitere Orte im Park der Ruhe und Kraft laden zur meditativen Kontaktnahme mit sich selber ein.
Einfache Atem- und Energieübungen werden diesen Spaziergang durch den Kraftort im Wiener Zentralfriedhof ergänzen.
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