300. Geburtstag Maria Theresias

Reformerin, Bewahrerin und Landesmutter
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Die Tochter des römisch-deutschen Kaisers Karl VI. trat trotz der ausverhandelten Pragmatischen Sanktion ein schweres Erbe an. Obwohl diese Urkunde von den anderen europäischen Mächten anerkannt wurde, erhoben nach dem Tod Kaiser Karls VI. mehrere Nachbarn Ansprüche auf Teile von Österreich. Maria Theresia musste regelrecht um den Erhalt Österreichs, der Erblande und der ganzen Monarchie kämpfen.
Trotz mehrerer Kriege richtete die Monarchin ihr Augenmerk auf Reformen im Inneren. Stützen konnte sie sich auf exzellente Wissenschafter und Berater, die wir bei unserem Vortrag ebenfalls vorstellen werden.
Maria Theresia reformierte die Staatsorganisation, das Heer und die Justiz. Auch die neue Bildungspolitik und Wirtschaftsreformen kennzeichnen ihre Regierung.
In der Ehe mit Franz Stephan von Lothringen fand die junge Erzherzogin Kraft und Liebe. Großen Wert legte die Herrscherin auch auf ihr Familienleben und sogar schon auf Privatheit. Und obwohl Maria Theresia ihre Kinder teilweise überfürsorglich erzog, betrieb sie dennoch eine rigorose Heiratspolitik mit ihnen.
Durch ihr beherztes Eingreifen rettet sie das zerfallende Reich, durch die Einführung ihrer Keuschheitskommission wird sie von anderen Mächten belächelt, die grundherrschaftliche Allmacht gegenüber der Leibeigenen schränkt sie ein, sie entledigt sich aber unliebsam gewordener Untertanen rücksichtslos durch Zwangsumsiedelungen.
Entdecken wir gemeinsam die Persönlichkeit Maria Theresias, ihre Politik und die Zeit, die sie entscheidend mitgeformt hat.
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100. Todesjahr Kaiser Franz Josephs

Das prägende Bild einer Epoche
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Mit seiner fast 68jährigen Regierung hat Kaiser Franz Joseph I. Europa und vor allem Österreich massiv geprägt. Bei diesem Vortrag werden wir uns seine Kindheit bis zur Thronbesteigung mit 18 Jahren genauso ansehen wie die Regierungszeit bis zu seinem Tode 1916 inmitten eines Völkerkrieges. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Familie rund um den Kaiser von Österreich sein. Seine Brüder, die Ehe mit Elisabeth von Bayern und seine Kinder (nicht nur) mit ihr werden ebenso Thema sein, wie sein Privatleben und das Leben als Familienoberhaupt am kaiserlichen Hof.
Wir beleuchten natürlich auch die Innen- und Außenpolitik der franzisco-josephinischen Ära und die wegweisende Bedeutung des Kaisers für Kultur und Wirtschaft in Österreich des fin de siecle (natürlich auch in Bezug auf seine Gegner!).
Eines seiner zugeschriebenen Zitate „Ich bin der letzte Monarch der alten Schule. Es ist meine Aufgabe, meine Völker vor ihren Politikern zu schützen!“ sagte er zu Theodore Roosevelt.
Dass ihm wirklich nichts erspart geblieben ist, prägte den „ersten Beamten des Staates“ wohl nachhaltig und genau dieses schauen wir uns beim „Medienkaiser“ anhand von historischen Bildern und Fotos etwas genauer an.

In Europa gibt es überhaupt nur einen interessanten Politiker, den Kaiser von Österreich.“ – Theodore Roosevelt im Jahr 1910
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Der Erste Weltkrieg Teil 2

Verlauf, Zusammenbruch und Folgen
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Bei diesem Vortrag steigen wir mitten in den 1. Weltkrieg ein. Wo waren die Fronten, wie ging es den einzelnen Soldaten? Was wurde aus dem prophezeiten kurzen Krieg? Half die Revolution in Russland den Achsenmächten? Was tat sich in der Bevölkerung an der „Heimatfront“ wirklich? Warum zerbrach eines der größten Reiche in Europa? Was waren die Auswirkungen nach dem Krieg? Konnte die von den Alliierten installierte neue Republik Österreich überhaupt bestehen und wann endete der Zauber der Montur? Diesen und noch vielen anderen Fragen widmen wir uns bei unserem Vortrag genauer.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Geschichte Europas komplett neu geschrieben. Es entstanden viele neue Staaten, teilweise selbständig, teilweise gezwungenermaßen. Die Kapitulationsbedingungen der Entente an die Kriegsverlierer waren jedenfalls hart. Wir werden uns die Verträge von Saint Germain, Versailles und Sevres ansehen und der Frage nachgehen, inwieweit diese bereits manche Ursachen für die nächste politische und militärische Großkatastrophe des 20. Jahrhunderts bergen.
Natürlich beschäftigen wir uns im Vortrag auch mit dem Themenschwerpunkt: Reichshaupt- und Residenzstadt Wien im und nach dem Ersten Weltkrieg.
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Der Erste Weltkrieg Teil 1

Ursachen, Anlass und Verlauf
vortragwk1_1Bei diesem Vortrag gehen wir der Frage nach, wie es zu diesem „Völkerkrieg“ überhaupt kommen konnte, der rund 17 Millionen Menschenleben kostete. An die 40 Staaten waren an diesem bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte beteiligt. Wir beleuchten die Vorgeschichte vom Fin de Siècle bis zu diesem verhängnisvollen 28. Juni 1914. War das Attentat von Sarajevo nun wirklich der alleinige Kriegsauslöser, oder gab es noch andere Faktoren, die schließlich zu diesem „Großen Krieg“ geführt hatten. Wohl kaum.
Wir forschen auch nach der Frage, wer mit wem und weshalb verbündet gewesen ist? Die letzte militärische Auseinandersetzung zwischen europäischen Großmächten lag doch bereits 43 Jahre zurück. Aufgrund der zwischenzeitlich geschlossenen europäischen Bündnissysteme war abzusehen, dass der nächste Krieg große Teile des Kontinents erfassen würde. Wer hat diesen Krieg überhaupt gewollt? Warum waren so viele Freiwillige jubelnd in diesen Krieg gezogen? Anhand von zeitgenössischen Zeitungsartikeln, historischen Fotos und aktuellen Plänen beleuchten wir diesen prägenden Zeitabschnitt unserer Geschichte.
Themen wie Kriegsschauplätze Galizien und Przemysl, Westfront und Verdun, Stellungskrieg, Isonzofront und der U-Boot-Krieg verbindet man unweigerlich mit dem Ersten Weltkrieg.
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Die Babenberger

Eine Familiengeschichte von 976 bis 1246
vortragbabenbergerIn regione vulgari vocabulo ostarrichi, Missionierung und Urbarmachung, Heiliger Koloman, Investiturstreit, 18 Kinder, Schleierlegende, Herzogshut, Privilegium minus, Kreuzzüge, Bindenschild, König Richard Löwenherz, Georgenberger Handfeste, Heidschi bumbeidschi, Wiener Stadtrecht, Neidhart von Reuental, …

Diese Menschen und Ereignisse scheinen auf, wenn wir uns mit der Geschichte der Babenberger und parallel dazu mit der Geschichte der Entstehung Österreichs befassen!
Anhand von Kupferstichen, Gemälde, Karten, Plänen und Animationen werden wir uns nicht nur die Gebietserweiterungen dieses österreichischen Markgrafen- und Herzogsgeschlechts ansehen, sondern auch die politischen Konflikte in Mitteleuropa zur Zeit des Mittelalters besprechen. Natürlich werden wir auch das Tafelbild des Babenberger-Stammbaums genauer ansehen und hier einiges Überraschende erkennen!
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Der Mond, unser täglicher Begleiter

Nur ein natürlicher Satellit der Erde?
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Bei diesem Vortrag werden wir uns den einzigen natürlichen Satelliten der Erde genauer ansehen. Wir werden Ihnen einige spannende Theorien zu seiner Entstehung vorstellen, sowie einen Überblick über seine Erforschungsgeschichte bieten.
Auch die mannigfache Wirkung des Erdtrabanten auf das Leben unseres Planeten wird ein Thema sein. Wie entstehen und wirken die Gezeiten und die Mondphasen, wie kommt es zu Mondgottheiten und dem Zyklus der Menschenfrauen, was „ist dran“ an den Schwendtagen und den berüchtigten Vollmondnächten? Diese und andere Fragen zum Mond in Wissenschaft, Kultur und Mythos werden wir diskutieren.
Ein weiterer Schwerpunkt wird die Mondlandung von 1969 sein. Dabei stellen wir uns die heftig diskutierte Frage, ob die epochemachende Landung echt oder (teil)inszeniert gewesen ist? Beide Seiten scheinen eine Reihe von glaubhaften Argumenten ins Treffen führen zu können. Einige dieser spannenden Thesen möchten wir Ihnen gerne vorstellen.
Außerdem werden wir Sie mit einigen Wiener Institutionen, die sich mit Astronomie beschäftigen, näher bekannt machen.
Mit einem Ausblick auf eine mögliche Zukunft unseres Mondes als Wirtschaftsfaktor (Bergbau) oder Siedlungsraum für die Menschen werden wir den Vortragsabend beenden.
Viele beeindruckende Bilder, Graphiken und Fotos werden unsere Ausführungen illustrieren. (mehr …)

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Die Schlacht von Deutsch-Wagram 1809

Sieg, Unentschieden oder Niederlage…
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Was war so Besonderes an dieser zweiten Schlacht im Marchfeld? War es ein Sieg, ein Unentschieden oder gar eine Niederlage für den Kaiser der Franzosen? Hatte Napoleon Bonaparte wirklich sein Ziel erreicht? Diese und viele andere Fragen werden wir im Vortrag anhand von Kartenmaterialien, zeitgenössischen Briefen und Schriften nachgehen.
Auch wenden wir uns dem Phänomen Napoleons selbst zu. Wie war es möglich, daß ein Staat, immerlich zerrüttet, in der Lage war, fast ganz Europa binnen weniger Jahre zu erobern. Hing es wirklich nur an der Person Napoleons Bonapartes, oder gab es noch andere Faktoren, die hier entscheidend mithalfen.
Es war sicherlich eine der größten Schlachten der damaligen Zeit, da im Marchfeld an die 300.000 Mann Infanterie, 42.000 Reiter und 950 Geschütze einander gegenüber standen.
Mit Hilfe von animierten Schlachtkarten tauchen wir mitten in die Ereignisse ein und werden sie mitsamt dem historischen und dem kulturellen Umfeld genauer unter die Lupe nehmen. Besonderes Augenmerk werden wir auch den Uniformen, Ausrüstungen und den Taktiken der einzelnen Armeen schenken. (mehr …)

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1809, Napoleon in Wien

Es geschah vor 200 Jahren vor unserer Haustüre
asparnschlachtVor ziemlich genau 200 Jahren war Napoleon Bonaparte, der Kaiser der Franzosen, mit seinem Heer vor den Toren Wiens gestanden. Hier ist es gewesen, daß sich der gefürchtete und gefeierte Feldherr zum ersten Mal in einer Landschlacht geschlagen geben mußte. In der Schlacht von Aspern im Mai 1809 blieb Erzherzog Karl erfolgreich und damit war der Nimbus der Unbesiegbarkeit Napoleons gebrochen.
Wir möchten in unserem Vortrag diese für Wien und das Schicksal Österreichs so bedeutsamen Tage nachzeichnen und die Gründe für den Ausgang der für alle Parteien blutigen Schlacht erklären. Die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches und die Gründung des Kaisertums Österreich beruhen ja auf den Eroberungsfeldzügen und der Politik des gebürtigen Korsen. Weiters werfen wir einen Blick auf das Wien im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. Wie reagierten die Wienerinnen und Wiener auf die französische Besatzung? In welcher Form wurde Widerstand geleistet und waren wirklich alle gegen Napoleon – den früheren Kämpfer für die Republik – und seine Staatsideen? Wie ist das Verhältnis zwischen Napoleon und seiner „Wiener Verwandtschaft“ zu bewerten, wo doch Kaiser Franz sein Schwiegervater und sein Widersacher auf dem Schlachtfeld, Erzherzog Karl, mit ihm verschwägert war?
In unserer Präsentation werden wir dem Phänomen und der Faszination, aber auch dem Scheitern von Napoleon Bonaparte nachgehen. Und wir klären die Frage, was von Napoleon blieb und welche Auswirkungen auf die Stadt und Österreich die napoleonische Zeit hatte.
Mit Hilfe von animierten Schlachtkarten tauchen wir mitten in die Ereignisse ein und werden sie mitsamt dem historischen und dem kulturellen Umfeld genauer unter die Lupe nehmen. Besonderes Augenmerk werden wir auch den Uniformen, Ausrüstungen und den Taktiken der einzelnen Armeen schenken. (mehr …)

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Die Römer in Wien

Wien im Zeitalter der Antike
roemerMehrere Jahrhunderte lang war Wien Teil des römischen Weltreichs. Bis heute wirken die Römer, ihre Kultur, ihre Erfindungen und Errungenschaften in unserem Land und deren Hauptstadt nach. Bei unserem Vortrag möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen auf eine Spurensuche dieser antiken Hochkultur begeben.
Sogar wenn wir einen hochaktuellen Stadtplan von Wien aufschlagen, können wir die Spuren Vindobonas erkennen. Das Legionslager, die Lagervorstadt und die Zivilstadt von Vindobona behausten immerhin über 30.000 Menschen.
Warum wurde überhaupt ein großes Legionslager hier errichtet, wo doch in unmittelbarer Nähe bereits ein bedeutendes Lager dieser Art bestanden hat (Carnuntum)? Wie war Vindobona aufgebaut? Wie waren die Soldaten untergebracht? Wie waren sie adjustiert und auf welche Weise haben sie gekämpft? Welche Gewerbe hatten die römischen Wienerinnen und Wiener vor 2.000 Jahren ausgeübt und wie hat ihr Alltag ausgesehen? Und was hat in unserem Raum von der römischen Kultur die Zeiten überdauert? Diese und viele andere Fragen werden wir im Vortrag anhand von Kartenmaterialien, zeitgenössischen Schriften und vielen Abbildungen nachgehen. Zum Abschluss möchten wir Ihnen noch einen Ausblick geben über Schauplätze, Sammlungen und Museen (das Römermuseum am Hohen Markt!), wo Sie den Römern heute noch nachspüren. (mehr …)

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