Ringstraße Teil 1 – von der Urania bis zum Schwarzenbergplatz

Vom Pilotprojekt der Wiener Volksbildung über die „Spargelburg“ bis zum Schwarzenbergplatz
Mit den Worten Es ist mein Wille[…]“ beginnt wohl das berühmteste Handschreiben Kaiser Franz Josephs. Darin gab Kaiser Franz Joseph grünes Licht für die Beseitigung der Stadtmauer, die Errichtung der Ringstraße und das größte Stadterweiterungsprojekt des 19. Jahrhunderts in Wien. Es wurde am 25. Dezember in der „Wiener Zeitung“ publiziert und fand bei der Wiener Bevölkerung keineswegs ungeteilte Zustimmung („Verschönerungs-Vandalismus!“).
Rund 5 Kilometer ist sie lang, 57 Meter ist sie breit und verbaut wurde sie mit monumentalen öffentlichen Gebäuden, mit prächtigen Palais der neuen „Gründerzeitbarone“, mit privaten Mietshäusern sowie Plätzen, Denkmälern und Parkanlagen. Die Reichshaupt- und Residenzstadt des Habsburgerreiches sollte mit ihrem neuen Prachtboulevard eine Aufwertung erfahren, sollte das Bildungsbürgertum befrieden… und war zwei Generationen lang eine gigantische Großbaustelle.
Wir beginnen beim Prototypen eines Wiener Volksbildungs- und Sternwartegebäudes, statten dem größten Adler Wiens einen Besuch ab, vergleichen das k. u. k. Kriegsministerium (mit dem Radetzky-Denkmal davor!) mit der Otto Wagner Postsparkasse, besprechen Fassade und Institution der Hochschule für Angewandte Kunst, klären die Frage nach dem Servitut der „Spargelburg“, spähen in den Stadtpark mit seinem berühmten Blick auf das Denkmal desjenigen Komponisten, der in seiner „Demolirer-Polka“ die Bauwut im Wien der Ringstraßen-Ära musikalisch bespöttelt hat und beenden den ersten Teil unseres Führungszyklus´ beim Palais eines enfant terrible der Familie Habsburg-Lothringen.
Wir werden auf der Ringstraße der Vergangenheit begegnen und sie mit der Gegenwart vergleichen und wir werden weltberühmte Bauwerke besprechen sowie kaum bekannte Gebäude und Aspekte der Wiener Ringstraße erläutern.

Führungsinformationen:
Kinder SymbolTreffpunkt:         1. Bezirk, beim Uraniagebäude, Eingang Augartenbrücke
Dauer:                1,5 bis 2 Stunden
Kosten Erw.:       14 € pro Person
Kosten Kinder:   7 € pro Kind von 4 bis 14 Jahren
Teilnehmerzahl: maximal 25 Personen

Gruppenermäßigung auf Anfrage!

Informationen oder Anmeldungen unter: office@wienerwege.at

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