Shoppingzentrum Donauzentrum

Verführt – Bezirzt – Umworben
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neusymbolgross„Stell dir vor, was mir passiert ist. Gestern bin ich noch schnell in den Supermarkt X im shopping center gegangen weil ich noch an Petersil kaufen wollte. Mit ZWEI prallgefüllten Einkaufssackerln bin ich dann letztendlich rausgekommen!“ Das erzählte uns einmal eine liebe Freundin, als sie gerade aus einem großen Einkaufszentrum kam. Wir nickten verständnisinnig, weil auch uns schon ähnliches passiert war.
Grund genug, um sich einmal anzuschauen, mit welchen Kniffen und Maßnahmen Supermärkte, Delikatessenläden, Boutiquen, Juweliergeschäfte, Baumärkte und andere Geschäfte ihre Kundinnen und Kunden (und Kinder!) zum Verbleib in ihrem Einkaufstempel und damit zum Einkaufen ihrer Waren anreizen möchten. Nach welchen Gesichtspunkten wird überhaupt ein Einkaufszentrum gestaltet und ausgestattet? Was sagen Eingang, Möblierung und Regalgestaltung eines Geschäftes über die Absichten der Geschäftsinhaber aus? Wie sind die Schaufenster dekoriert? Wie werden Verkäuferinnen und Verkäufer geschult, um ihre Waren an die Frau oder den Mann zu bringen? Welche Rolle spielen Gerüche, Beleuchtung und Akustik? Und was ist ein Kundenstopper?
Alle diese Aspekte werden wir uns – noch bevor der diesjährige Weihnachtssturm auf die Geschäfte in den Einkaufszentren losbricht – unter dem Gesichtspunkt der Kundenverführung näher anschauen. Ein Hauptthema unserer Führung wird auch die besondere Baugeschichte des größten Einkaufszentrums von Wien sein.
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Das Norwegerviertel

Altes Dorf und neuer Stadtteil
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Wir werden diesem Grätzlspaziergang beim berühmten Asperner Löwen am Asperner Heldenplatz beginnen. Von diesem geschichtsreichen Ort spazieren wir dann in ein ganz junges Gebiet von Wien, dem Norwegerviertel oder auch Langobardenviertel genannt. In Wien hat es ja mehrere große Stadterweiterungsprojekte gegeben: in der Babenbergerzeit, im Barock, in der Ära Kaiser Franz Josephs und… natürlich ab den 1990iger Jahren in „Transdanubien“. Eines dieser neuen Stadtviertel schauen wir uns nun näher an.
Warum heißt das Norwegerviertel so? Was gab es hier in früheren Jahrhunderten? Was waren die Leitideen bei den (kommunalen) Wohnbauten hier in der Donaustadt? Welche Institutionen finden ihren Platz in diesem neuen Grätzl und was hat man sich bei der Anlage und Bepflanzung der Kinderspielplätze und Parks gedacht? Als Beispiele seien hier der Trygve Lie Park und die Asperner Wies´n genannt. Ein Niedrigenergiehaus und ein besonderes Generationenhaus werden auch Thema dieser Führung sein. Außerdem schauen wir uns die modernen Fassaden einiger besonderer Gebäude näher an und gehen der Frage nach der Verkehrsplanung und Energieversorgung dieses neuen Stadtteils nach.
Zu guter Letzt machen wir uns im modernen Norwegerviertel auf die Suche nach dem uralten Dorf Wulzendorf, das sich vor vielen Jahrhunderten genau hier befunden hatte und das auf geheimnisvolle Weise verschwunden ist.
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Der Donaupark – WIG 64

Was war und ist an dieser WIG 64 so Besonderes?
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Bevor wir die Parklandschaft betreten, machen wir noch einen Abstecher ins Moderne Wien. Wir besuchen einen modernen, nicht minder interessanten Sakralbau, wandern entlang der UNO-City und durchqueren die Donaucity beim Donaupark.
Als die Not der Nachkriegsjahre einen ersten wirtschaftlichen Aufschwung und steigende Wohlstand der Wiener Bevölkerung Platz machte, legten immer mehr Wienerinnen und Wiener statt Nutzgärten neue Ziergärten an. Ausdruck dieser veränderten Gartenkultur zeigte sich in der Wiener Internationalen Gartenschau 1964 (WIG 64) im Bereich des heutigen Donauparks.
Dieser Rundgang durch das beliebte Naherholungsgebiet der Wienerinnen und Wiener führt uns in weitgehend unveränderte Bereiche genauso wie in neu gestaltete. Blumenbeete, Brunnen, Biotope, das Vogelhaus, der Irissee, Denkmäler, der Donauturm und das Papstkreuz werden uns begegnen.
Es besteht auch die Möglichkeit weitere Einblicke in diese Grünoase Wiens zu gewinnen: mit einer Fahrt der Liliputbahn durch diese große Parkanlage. (mehr …)

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