Der Wasserpark der Alten Donau

Spaziergang durch den romantischen Wasserpark und an die Alte Donau
wasserparkDie Donauregulierung im 19. Jahrhundert hatte den ehemaligen Hauptarm der Donau (Alte Donau) stillgelegt. Den nördlichsten Teil der Alten Donau bildet heute der Floridsdorfer Wasserpark. Dieses beliebte Naherholungsgebiet hat eine Fläche von 143.000 m², wobei rund ein Drittel davon aus Wasserflächen besteht. Vor 20 Jahren war es hier zu einem ökologischen Desaster gekommen: Die Alte Donau – damals noch ein stehendes Gewässer – war gekippt und somit ein Ödwasser geworden. Die Befestigung und Sanierung dieses Areals wurde schließlich vom Stadtgartenamt erfolgreich und mit viel Knowhow und Engagement in Angriff genommen. So entstand auch beim Wasserpark ein beliebtes Refugium für Mensch, Tier und Pflanze.
Tierbeobachtungsplätze, Blumenrabatten, Wasserpflanzen, Wiesen, Kinderspielplätze, Liege- und Sitzmöglichkeiten für die Menschen und (Winter)Quartiere für Stockenten, Möwen, Blesshühner, Schwäne und auch Graureiher(!) finden sich in dieser Erholungslandschaft. Auch der größte Karpfen von Österreich mit 33,5 kg schwimmt gemütlich durch die Alte Donau.
Unternehmen Sie mit uns einen stimmungsvollen Spaziergang durch diese Grünoase mit romantischen Ausblicken und schauen wir uns beim Umrunden des Gewässers an, wie die Revitalisierung der Alten Donau und des Wasserparks bewerkstelligt wurde. Die Geschichte der Alten Donau als Freizeitparadies der Wienerinnen und Wiener wird auch ein Thema dieser Führung sein. (mehr …)

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Belvederegarten und der Botanische Garten

Gebändigte Natur und wissenschaftlich erforschte Natur im Vergleich
belvederebotanischerNach der Zweiten Türkenbelagerung 1683 und dem erfolgreichen Abwehrkampf setzte in Wien ein wahrer Bauboom ein. So wurden mächtige Adelspalais mit prächtigen Gärten außerhalb der Stadtmauer errichtet. Eine der größten Anlagen ist sicherlich das Sommerpalais von Prinz Eugen, das Belvedere mit seiner großen, weltberühmten barocken Gartenanlage zu erwähnen. Daneben befindet sich, ein bisschen versteckt aber nicht minder reizvoll, ein Garten im englischen Stil, der auch ein wissenschaftlichen Zwecken diente, der Botanische Garten der Universität Wien.
Bei dieser Führung kann man recht gut den Unterschied zwischen einem barocken und einem englischen Garten erkennen. Beide Gärten wurden zwar geplant, aber die Wirkung ist durchaus gegensätzlich.
Der barocke Garten zwischen dem Oberen- und dem Unteren Belvedere ist der älteste Teil der Gesamtanlage und wurde von Dominique Girard für Prinz Eugen angelegt. Typisch für das Barock sind die Programme der Parkfiguren und die Geometrie der Gartenteile, die den Aufstieg aus der Unterwelt in den Götterhimmel Olymp darstellen.
Der Botanische Garten hingegen, der unter Maria Theresia gegründet wurde, beherbergt auf seiner Fläche von 8 ha ca. 11.500 Pflanzenarten, darunter auch mehrere Raritäten! Sogar ein öffentlich zugängliches Tropenhaus mit tropischen Nutz- und Zierpflanzen befindet sich, neben einer großen Gehölzsammlung, einer Kulturpflanzensammlung und einer ebenfalls interessanten Heil-, Nutz- und Giftpflanzensammlung in dieser historischen Anlage.
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Spaziergang durch den Wiener Augarten

Von dichtem Grün, massivem Beton und feinstem Porzellan – die vielen Gesichter des Wiener Augartens
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Auf vielfältige Weise wurde und wird dieser alte Barockgarten Wiens genutzt. Sind es heute vor allem Jogger, Hundehalter und Erholungsuchende, waren es in früheren Zeiten adelige Jagdgesellschaften und vergnügungshungrige Bürger, die einen Ausflug zu Tanz, Remasuri und Feuerwerk suchten. Höchstrangige musikalische Veranstaltungen, Lichterspiele und die Fresslotterie fanden hier statt. Im Augarten segnete einst ein Papst die Massen und begrüßte Kaiser Joseph II. den russischen Zaren.
Noch heute beherbergt der Park zwei weltberühmte österreichische Institutionen: die Porzellanmanufaktur Augarten und die Wiener Sängerknaben.
Auch der 2. Weltkrieg hat Spuren hinterlassen: die beiden unübersehbaren Flaktürme mit ihrer besonderen Geschichte. Aus ganz anderer Zeit ist das kunstvolle und wenig bekannte Schmidtkreuz, dem wir genauso einen Besuch abstatten werden wie dem Skulpturengarten beim Atelier Augarten.
Während wir uns zu den einzelnen Schauplätzen hinbewegen, hält die barocke Gartenanlage immer wieder überraschende Ein- und Ausblicke für uns bereit. Wir werden Ihnen bei unserem Rundgang durch den Augarten zeigen, wie effektvoll dieser Garten inszeniert ist. (mehr …)

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Die Wiener Seite des Bisamberges

Mittelwelle, Wein und alte Schanzen
bisambergwienDurch Feld, Wiese, Wald und auf den Berg führt uns diese abwechslungsreiche ganztägige Wanderung im nördlichsten Spitzerl von Wien. Sie werden überrascht sein, wieviel diese Kulturlandschaft zu bieten hat! Die Wanderung beginnt am Stammersdorfer Bahnhofplatz und führt uns bald in den historischen, angerförmigen Dorfkern des alten Weinortes. Von dort aus kommen wir durch einen naturkundlich hochinteressanten Lößhohlweg und gelangen zur alten Bahntrasse der früheren Dampftramway, die ehemals vom Donaukanal bis tief ins Weinviertel führte. Wir streifen den Rendezvousberg (Napoleon – Erzherzog Carl!) und machen Rast beim Wasserbehälter Bisamberg, der vom Künstler Gottfried Kumpf gestaltet wurde.
Danach besuchen wir ein botanisches Naturdenkmal Wiens, das auch militärgeschichtlich hochinteressant ist. Dann geht es weiter ins größte Waldgebiet im Norden Wiens, das wir durchqueren werden, um inmitten von Weinriedeln die Anhöhen des Bisamberges zu erklimmen. Von dort haben wir dann einen grandiosen Ausblick über unsere Stadt! Außerdem besprechen wir noch den Eichendorff-Gedenkstein, das Jagdschloß Magdalenenhof und natürlich die ehemalige Sendeanlage Bisamberg. Der Abstieg vom Bisamberg erfolgt über „In den Klausen“ bis wir im Heurigenort Strebersdorf anlangen.  (mehr …)

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Von Aspern über die Lobau nach Eßling

Napoleons erste Marchfeldschlacht
aspernesslingBei dieser halbtägigen Wanderveranstaltung gehen wir von Aspern über die ehemalige Insel Lob-Au nach Eßling. Geschichtlich gehen wir dabei fast genau 200 Jahre zurück in die Vergangenheit – zur ersten Marchfeldschlacht zwischen Erzherzog Karl und Napoleon I., dem Kaiser der Franzosen.
Im Sondermuseum Aspern 1809 werden wir unsere Führung beginnen. In diesem kleinen, aber mit vielen sehenswerten Exponaten gefüllten Museum, werden wir uns die heiß umkämpfte Ortschaft Aspern genauer ansehen. Danach gehen wir über das ehemalige Schlachtfeld von 1809 auf die Insel Lob-Au, die damals von den Franzosen als Brückenkopf benutzt wurde nach Eßling. Dabei besuchen wir den heutigen Nationalpark Donauauen. In Eßling angekommen, werden wir uns den von den Franzosen heftigst verteidigten Getreidespeicher von innen ansehen. Auch das darin enthaltene Zinnfigurendiorama werden wir besprechen, um diese bedeutende Schlacht der Weltgeschichte verständlicher zu illustrieren. Bei einer Busstation der Linie 26A beenden wir unsere Wanderführung in die Napoleonische Zeit Wiens. (mehr …)

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Der Wiener Stadtpark – Wasser, Natur und Denkmäler

Ein Streifzug durch ein bedeutendes Stück Stadtplanung aus der Ringstraßenzeit
stadtparkAuf den Gründen des ehemaligen Wasserglacis wurde ab März 1862 unser Wiener Stadtpark im englischen Landschaftsstil angelegt. Während der Landschaftsmaler Joseph Selleny die Planskizze für das neue Stadterholungsgebiet anfertigte, war es Stadtgartendirektor Siebeck, der die weiteren Pläne lieferte. Der Park ist mit dem Kinderpark jenseits des Wienflusses verbunden. Besonderes Augenmerk werden wir bei unserer Führung auch der Jugendstilanlage des Wienflußportals von Friedrich Ohmann im Zuge der Wientalverbauung widmen. Auch der Kursalon wird als bekanntes Bauwerk im Stadtpark von uns besprochen werden.
Neben Brunnen, dem Teich mit Vogelinsel und den Denkmälern berühmter Persönlichkeiten (Amerling, Canon, Bruckner, Lehár, natürlich Johann Strauß und anderen), werden uns auch wieder besondere Naturdenkmäler, für die dieser Park ein besonderes Refugium bedeutet, begleiten. Besuchen Sie mit uns also ein bedeutendes Stück Wiener Stadtgeschichte, das gleichzeitig auch ein wichtiges Naherholungsgebiet darstellt. (mehr …)

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Der Pötzleinsdorfer Schlosspark

Ein idyllischer Landschaftsgarten mit Geschichte
poetzleinsdorferschlossparkAls die streng gegliederten, geometrisch angeordneten Barockgärten des Adels abgelöst wurden von den romantischen, idyllischen und poetischen Landschaftsgärten englischen Stils, wurde auch der Pötzleinsdorfer Schlosspark in dieser Form angelegt. Hinter den verträumten Landschaften, romantischen Plätzen und überraschenden Ausblicken steckte jedoch viel Planung und Überlegung. Man wollte ja den Park möglichst „natürlich“ wirken lassen, wovon ein hoher Stimmungswert ausgehen sollte. Die ideale Landschaft sollte eine Aufheiterung der Seele bewirken. Tatsächlich ist der Pötzleinsdorfer Schlosspark wohl einer der romantischsten Parks von Wien. Schloss, Tiergehege, eine Grotte, Denkmäler, einen Tempel, Teiche, Statuen, Wiesen, Waldstücke, ein Marterl, Baumgruppen und Naturdenkmäler werden wir uns bei dieser Führung erwandern und die dazugehörenden Geschichten hören. Wenn wir Glück haben, werden wir sogar auf den Wiesen Rehe sehen können. (mehr …)

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Der Donaupark – WIG 64

Was war und ist an dieser WIG 64 so Besonderes?
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Bevor wir die Parklandschaft betreten, machen wir noch einen Abstecher ins Moderne Wien. Wir besuchen einen modernen, nicht minder interessanten Sakralbau, wandern entlang der UNO-City und durchqueren die Donaucity beim Donaupark.
Als die Not der Nachkriegsjahre einen ersten wirtschaftlichen Aufschwung und steigende Wohlstand der Wiener Bevölkerung Platz machte, legten immer mehr Wienerinnen und Wiener statt Nutzgärten neue Ziergärten an. Ausdruck dieser veränderten Gartenkultur zeigte sich in der Wiener Internationalen Gartenschau 1964 (WIG 64) im Bereich des heutigen Donauparks.
Dieser Rundgang durch das beliebte Naherholungsgebiet der Wienerinnen und Wiener führt uns in weitgehend unveränderte Bereiche genauso wie in neu gestaltete. Blumenbeete, Brunnen, Biotope, das Vogelhaus, der Irissee, Denkmäler, der Donauturm und das Papstkreuz werden uns begegnen.
Es besteht auch die Möglichkeit weitere Einblicke in diese Grünoase Wiens zu gewinnen: mit einer Fahrt der Liliputbahn durch diese große Parkanlage. (mehr …)

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Landschaftsmalerei im Kunsthistorischen Museum

khm_landschaftÜber Stock und Stein – Gebirge, Wald, Wiese und die raue See
Landschaften gehören heute zu sehr beliebten Bildthemen. Viele Kalender, Poster oder eben Gemälde, die wir uns in unseren Wohnungen aufhängen, zeigen Landschaften. Das war nicht immer so! Stellen Sie sich vor, man hat in der europäischen Malerei jahrhundertelang hauptsächlich christlich-religiöse Motive oder Porträts berühmter Persönlichkeiten angefertigt und anfertigen lassen. Eine Landschaftsdarstellung, die sich selber genügt und ohne jeden religiösen, mythologischen oder aristokratischen Kontext auskommt, gab es lange Zeit nicht. Wie haben wir uns nun den Prozeß vorzustellen, nach dem der erste Maler es wagte, eine Landschaft als alleiniges Bildthema zu schaffen? Was sind die wesentlichen Merkmale und was ist besonders charakteristisch an Waldlandschaften, Jahreszeitenlandschaften, bäuerlichen Landschaften, Parklandschaften oder Seestücken? Welchem Zweck dienten diese Landschaftsbilder und was sollen sie in uns auslösen? Diese spannender Fragen werden wir uns vor ausgewählten Gemälden Tizians, Breughels, Rubens´ und vieler anderer Maler im Kunsthistorischen Museum stellen.
Und Sie werden staunen, was Sie alles sehen werden!

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